Welt-IT-Markt – Deutschland müsse aufholen

Hans-Joachim Otto (FDP), Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums, spricht sich für eine "intelligente Zuwanderung" aus, da in der IT-Branche hierzulande ein Fachkräftemangel bestünde und kurzfristig 25.000 bis 30.000 Stellen zu besetzen wäre. Als Vorteil sieht er bei der Integration die geringe Sprachbarriere, da Englisch die hauptsächliche Sprache im IT-Business ist.
Zudem hat er sich für ein Punktesystem ausgesprochen, welches er beim IT-Gipfel am 7. Dezember in Dresden voranbringen will. Diesbezüglich hat er einen Bericht vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass Deutschland auf der Weltrangliste der IT-Standorte auf dem siebten Platz läge und aufgrund der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr die Umsätze aus der Informationstechnik von 133,2 auf 127,2 Milliarden Euro zurückgegangen seien, was auch den IT-Warenexport einschließe. Weltweit hätte Deutschland einen Marktanteil von 5,7 Prozent, wohingegen die USA, der Vorreiter in Sachen IT, einen Marktanteil von 27,9 Prozent haben.