Gefahren im Netz: Abo-Fallen

© Don Hankins
Ich falle auf so etwas nicht rein! Das denken die meisten Internet-User und dann flattert plötzlich eine Rechnung ins Haus. Besonders bei der Suche nach kostenloser Software kann es schnell passieren, dass man in eine Abo-Falle tritt. Man googlelt nach Freeware, findet sie auf einer seriös aussehenden Webseite und drückt dann den Button "Downloaden". Und nun wird man plötzlich aufgefordert sich vor dem Download kostenlos zu registrieren. Vorsicht – genau hier lauert die Gefahr! Denn meistens steht im Kleingedruckten rechts am Rand oder unter dem Registrierformular, dass man ein kostenpflichtiges Abo abschließt. Und diese Abos sind richtig teuer: zwischen 8 und 12 Euro pro Monat verlangen die Abzocker und das mit einer Laufzeit von bis zu 2 Jahren. Seien Sie daher vorsichtig! Auf ungefährlichen Seiten braucht man sich für einen Gratis-Download in der Regel gar nicht zu registrieren. Taucht also eine Aufforderung zum Registrieren auf, dann suchen Sie die Seite ganz genau nach Zahlungs- bzw. Abo-Hinweisen ab. Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Abzocker-Webseiten (pdf-Dokument) erstellt von der Verbraucherzentrale.
Sollten Sie bereits einem Abzocker in die Hände gefallen sein, dann sollten Sie auf keinen Fall einfach zahlen. Sprechen Sie mit der Verbraucherzentrale oder einem Anwalt. Weitere Informationen dazu bietet auch die Seite Abzock-News.de
Das Projekt OpenOffice.org hat vor kurzem eine Kampagne gegen solche Download-Abofallen gestartet: http://de.openoffice.org/abgezockt/
Endlich mal eine gute Entscheidung in Sachen Abo-Fallen des Amtsgericht Gummersbach: http://www.ratgeberrecht.eu/internet-aktuell/kostentransparenz-bei-abo-fallen-im-internet.html