Sicherer E-Mail-Verkehr

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat kurz vor Ende dieses Jahres seine Leitlinien zur sicheren Nutzung von E-Mail herausgegeben. darin werden zunächst die drei großen Gefährdungen für die elektronischen Post genannt: Schadprogramme, Phishing und Spam.
• Schadprogramme (Viren, Würmer, Trojanische Pferde etc.) haben nicht immer nur das Ziel einen Computer zu beschädigen, sie versuchen auch häufig vertrauliche Daten auszuspähen.
• Phishing ist der Versuch eines Betrügers durch offiziell wirkende E-Mails und gefälschte Internetseiten von beispielsweise bekannten Banken oder Versandhäusern, ihren Opfern Passwörter, Kontodaten oder andere vertrauliche Informationen zu entlocken.
• Spam sind die unbeliebten E-Mails, die meist zu Werbezwecken an hunderte, beliebige Empfänger verschickt werden. Spam-Mails sind von Usern, die diese empfangen, nicht nur ungewollt, sondern führen oft dazu, dass der Posteingang überläuft und viel Zeit verwendet werden muss, die Spam-Mails von den richtigen E-Mails zu trennen.
Die Leitlinie des BSI gibt eine Zusammenfassung an Empfehlungen, wie sich E-Mail-Nutzer vor diesen Gefährdungen schützen können.
Folgende Lösungsvorschläge werden gegeben:
• Sichere Architektur des E-Mail-Clients inkl. Virenschutzprogramm, Anti-Spam-Software, Anti-Phishing-Software und Personal Firewall
• Geschützte Anbindung an den E-Mail-Server
• Sicherer Austausch von Informationen zwischen Kommunikationspartnern
Die Leitlinien zur sicheren Nutzung von E-Mail können Sie hier herunterladen.