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Wie ein Computer-Virus einen Unschuldigen fast ins Gefängnis brachte

abgelegt im Archiv Sicherheit am 09.11.09

Michael Fiola aus Massachusetts geschah das Unfassbare: durch einen Virus wurde sein Business-Notebook so programmiert, dass der Computer über einen gewissen Zeitraum ohne das Wissen seines Besitzers bis zu 40 Kinderpornografie-Websites pro Minute besuchte und dabei kinderpornografisches Material in einem Ordner auf dem Laptop abspeicherte. Diese Bilder wurden von der IT-Abteilung der Regierung gefunden, denn Michael Fiola arbeitete als Mitarbeiter der Regierung. Ein Albtraum begann: der nichts ahnende und völlig unschuldige Mann verlor daraufhin seinen Job, wurde wegen Besitz von Kinderpornografie angeklagt und von Freunden und Bekannten plötzlich gemieden oder wüst beschimpft. Sogar Morddrohungen erhielt Michael Fiola. Er und seine Frau gaben für Anwälte und Prozesskosten unglaubliche 250.000 Dollar aus und verbrauchten damit nicht nur ihre kompletten Ersparnisse, sondern mussten auch auf ihr Haus eine zweite Hypothek aufnehmen und das Auto verkaufen. Doch die Beteuerung von Fiola, das er kein Pädophiler sei und das kinderpornografische Material durch Fremdeinwirken auf den Rechner gekommen sein müsse, wollte ihm niemand glauben - bis jetzt! Fiolas Verteidiger vor Gericht gab eine Untersuchung des Firmenlaptops in Auftrag und das Ergebnis entlastete den Angeklagten. Tatsächlich war ein Virus auf dem PC Schuld an dem herunter geladenen, kinderpornografischen Material. Michael Fiola wurde daraufhin frei gesprochen. Doch nun steht er vor einem Scherbenhaufen: „Mein Leben wurde zerstört!“.

Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass ein solcher Virus auch Ihren PC befällt, zeigt dieses Unglück ganz deutlich, wie wichtig es ist, eine aktuelle und gute Anti-Viren-Software zu haben.





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Tags: Fiola,  Virus,  Anklage,  Anti-Viren-Software 

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